Eine Verhältniszahl ist keine Prozentangabe

„Verhältnis: 87 Fleisch: 9% Gemüse Kräuter: 4% übrige Rohstoffe (ohne Trinkwasser)“ steht sinngemäß auf mancher Hersteller-Website zu lesen. Nein, es ist kein Druckfehler: Hinter 87 fehlt das Prozentzeichen. Wir sollen glauben: Da sind 87% Fleisch drin. Tatsächlich drückt man sich mit dem Weglassen um die Tatsache, dass beim Kaltabfüllverfahren Trinkwasser zugesetzt wird.

Hundertprozentig nicht alles deklariert

Auch wenn sich die Prozentzahlen auf 100% addieren, ist nicht immer alles deklariert. Steht auf der Verpackung zum Beispiel „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (80% Rind), Getreide (18% Reis), Mineralien, Vitamine“, dann heißt das übersetzt: Der Gesamtanteil des Fleisches ist unbekannt, aber 80% davon stammen vom Rind – 20% stammen von irgendetwas anderem. 18% von einem unbekannten Gesamtgetreideanteil bestehen aus Reis – 82% des gesamten Getreideanteils wurden nicht deklariert.

woherstammtdasFleischfürPURE Naturfutter?

1. Uns ist wichtig, dass das Fleisch für PURE Naturfutter von artgerecht behandelten Tieren mit genügend Auslaufmöglichkeiten stammt. Diese Tiere leben zum Großteil in Offenställen auf regionalen Bauernhöfen mit eigener Schlachtung.

2. PURE Naturfutter steht auf der PETA-Liste jener Firmen, die Tierversuche weder durchführen noch in Auftrag geben. Der Eintrag ist nur nach einer strengen und umfassenden Prüfung durch PETA möglich.

3. PURE ist seit 2012 BIO-zertifiziert und das heißt unter anderem: artgerechte Haltung, Verzicht aufAntibiotika, gentechnikfreies Futter. Also all das, wasohnehin seit jeher Teil der PURE-Philosophie ist.

PURE arbeitet nichtmit Tricks

Wir sind überzeugt: Auf der Verpackung muss stehen, was tatsächlich drin ist. So denken nicht alle Produzenten von Hunde- und Katzenfutter. Werfen Sieeinen genauen Blick auf die deklarierten Inhaltsstoffe! Einige Hersteller nutzen so manchen Trick, der das Futter besser aussehen lässt, als es ist.

Wasser ist kein Fleisch

Einer der gängigsten Tricks: Wasser wird als Fleisch verkauft. Die für den Garvorgang im geschlossenen Behältnis (Dose, Glas, Pouch, Wurst, ...) nötige Flüssigkeit wird einfach zum Fleischanteil gerechnet. Tatsächlich steckt das Wasser nach dem Garen „unsichtbar“ im Fleisch. Und so kommen manche Hersteller auf 95% Fleischanteil, obwohl korrekterweise 60% Fleisch und 35% Wasser deklariert werden müssten.

Bindemittel ist kein Fleisch

Einen vermeintlich hohen Fleischanteil erzielen manche Hersteller auch durch Bindemittel. Im Gegensatz zum Wasser müssen Bindemittel aber explizit in der Deklaration genannt werden. Ist das nicht der Fall, sollte dieser Fleischanteil hinterfragt werden.

Tierische Nebenerzeugnisse sind kein Fleisch

Steht auf einer Dose „100% Rind“, muss nicht unbedingt 100% Rindfleisch drin sein. Verwertet wird oft alles vom Huf bis zum Horn – das sind tierische Nebenerzeugnisse, die in biologisch-artgerechtem Futter nichts zu suchen haben.

Ein Schwein ist kein Huhn

Eine Untersuchung der Österreichischen Futtermittelbehörde hat ergeben: Futter mit dem Namen „5 Sorten Geflügel“ enthält mitunter Rind und sogar Schwein – ohne dass es deklariert wird. Für Tiere mit Futtermittelintoleranzen kann das zu einer schmerzhaften, wenn nicht gar tödlichen Falle werden.

4% sind nicht 100%

Aus 100% Frischfleisch“ klingt gut. Es sagt aber nichts über den Inhalt aus. Der wirkliche Fleischanteil kann bei 4 % liegen, und der besteht dann eben aus 100% Frischfleisch. Der restliche Inhalt bleibt entweder ein Geheimnis oder ist ein Mix aus chemischen oder pflanzlichen Zusatzstoffen – der Verdauung des Tieres „zuliebe“.

Reine Fleischdosen gibt es übrigens nicht (siehe „Wasser ist kein Fleisch“) - abgesehen davon ist reines Fleisch kein Alleinfuttermittel. Tiere fressen ihre Beute immer samt Mageninhalt mit Ballaststoffen, Kräutern und Getreide.